Fünf Filme für European University Film Award (EUFA) nominiert

 

 

Albert Wiederspiel (FFHH), Fabian Gasmia, Dagmar Brunow, Juho Kuosmanen, Elli Mastorou und Kathrin Kohlstedde (FFHH) / Bild: Filmfest Hamburg 

 

 

Beim Filmfest Hamburg wurden heute die fünf Filme bekannt gegeben, die für den 2016 erstmals präsentierten European University Film Award (EUFA) nominiert sind. Diese Auszeichnung wird von Universitätsstudenten aus Europa vergeben. Aus der EFA-Auswahl 2017, die 51 Spielfilme und 15 Dokumentarfilme umfasst, hat ein Komitee die folgenden fünf Filme ausgewählt: 


 

HERZSTEIN
 HJARTASTEINN

 Island, Dänemark
 129 Min
 DREHBUCH & REGIE: Guðmundur Arnar Guðmundsson
 PRODUKTION: Anton Máni Svansson, Lise Orheim Stender, Jesper Morthorst & Guðmundur Arnar Guðmundsson

 

 

 

HOME
 Belgien
 103 Min
 REGIE: Fien Troch
 WDREHBUCH: Fien Troch & Nico Leunen
 PRODUKTION: Antonino Lombardo

 

 

LOVELESS
 НЕЛЮБОВЬ 
(NELYUBOV)
 Russland, Belgien, Deutschland, Frankreich
 127 Min
 REGIE: Andrey Zvyagintsev
 DREHBUCH: Oleg Negin & Andrey Zvyagintsev
 PRODUKTION: Alexander Rodnyansky, Sergey Melkumov & Gleb Fetisov

 

DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG
 TOIVON TUOLLA PUOLEN

 Finnland, Deutschland
 100 Min
 DREHBUCH, REGIE & PRODUKTION: Aki Kaurismäki

THE WAR SHOW
 Dänemark, Syrien, Finnland
 100 Min
 REGIE: Andreas Dalsgaard & Obaidah Zytoon
 PRODUKTION: Miriam Nørgaard & Alaa Hassan

 

Die fünf nominierten Filme werden bis zum 5. Dezember in den Hochschulklassen der teilnehmenden 21 Universitäten gesichtet und diskutiert. Jede Institution wählt anschließend ihren Favoriten und stellt einen Delegierten, der die Hochschule bei einem Treffen Anfang Dezember vertritt, bei dem über den Gewinnerfilm abgestimmt wird.

 

Der Gewinner des European University Film Award (EUFA) wird am 9 Dezember, am Vorabend des 30. Europäischen Filmpreises, in Berlin bekannt gegeben.

 

Die Jury bestand in diesem Jahr aus Fabian Gasmia (Produzent / Deutschland), Juho Kuosmanen (Regisseur / Finnland), Elli Mastorou (Journalistin / Belgien und Griechenland) und Dagmar Brunow (Linnaeus Universität / Schweden)

 

Ziel der Initiative ist es, ein jüngeres Publikum zu erreichen, die "europäische Idee" zu verbreiten und studentischen Zuschauern den Geist des europäischen Kinos näher zu bringen. Zudem sollen dadurch Filmbildung und Diskussionskultur unterstützt werden.

 

Die Initiative wird von der Körber-Stiftung (www.koerber-stiftung.de) und der Joachim Herz Stiftung unterstützt und in Zusammenarbeit mit NECS–European Network for Cinema and Media Studies (www.necs.org) durchgeführt.

 

Hamburg and Berlin, 10 October 2017

09.10.2017